Logo

Corporate Design – das Konzept

Logo erstellen

Das Logo oder Signet ist das Herz des Corporate Design. Nette Optik ist aber bei weitem nicht alles – das Logo muss starke Aussagekraft besitzen und eine Botschaft transportieren. Der Kern dieser Botschaft ist das, was die Organisation ausmacht – ihr Charakter, ihr Wesen...

Das Logo

  • bringt den Kern der Identität ganzheitlich visuell zum Ausdruck,
  • entspricht inhaltlich weitestgehend dem Wesen der Organisation und
  • kann in allen Arten von Medien und Publikationen identisch dargestellt werden.

CD-Konzept: die richtigen Fragen stellen

Corporate Design, das ist die Visitenkarte einer Organisation. Der prägende Eindruck, den andere beim ersten Kontakt mit der Organisation wahrnehmen. Wir sind Augenmenschen und unsere Wahrnehmungsorgane verarbeiten visuelle Signale besonders schnell. Ihr Konzept sollte folgende Fragen beantworten:

  • Ist Ihr CD von anderen deutlich zu unterscheiden?
  • Ist das Corporate Design eindeutig?
  • Spricht es eine klare Sprache?
  • Hat es Wiedererkennungswert?
  • Sind alle Bausteine einheitlich gestaltet und aufeinander abgestimmt?
  • Ist die Ausrichtung der eigenen Organisation für Mitarbeiter/Außenstehende klar erkennbar? Wirkt die Präsentation nach außen wie aus einem Guss?

Das Ziel vor Augen: Vertrauen und Identifikation

Das Corporate Design ist die Identität Ihrer Organisation. Ein gutes CD zielt darauf ab, das Vertrauen der Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen. Sie sollen sich damit identifizieren können. Wie möchten Sie wahrgenommen werden? Innovativ, progressiv oder eher bodenständig? Stimmen Sie alle CD-Bausteine (Visitenkarte, Briefkopf etc.) darauf ab.

CD – die Elemente

Wenn Sie ein Konzept für ein Corporate Design neu erarbeiten oder optimieren, sollte es folgende Elemente beinhalten:

  • Logo,
  • Farben und Farbräume,
  • Schriften,
  • Markenidee,
  • Anordnungen, Proportionen und Verhältnisse,
  • Bilder, grafische Elemente und Textbausteine.

Nach Abschluss der CD-Entwicklung werden alle Details im „Corporate Design Manual“ oder „Styleguide“ mit Anwendungsbeispielen festgeschrieben.

FragenkatalogFragenkatalog Corporate Design

Bevor das Projekt der Corporate Design Entwicklung und Implementierung überhaupt angegangen wird, muss ein wichtiger Aspekt geklärt werden:

Erfolgt die Entwicklung und Implementierung des Corporate Design Konzepts auf der Grundlage interner Ressourcen? Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Organisation über eine eigenen Stab für Marketing-Aufgaben verfügt. Kann man nicht auf internes Know-how zurückgreifen, wird man das Projekt zusammen mit externen Spezialisten entwickeln und umsetzen. In beiden Fällen sind vorab viele Fragen zu klären:

Corporate Design: Analyse der Ist-Strukturen

Die erfolgreiche Entwicklung eines Corporate Design setzt eine Analyse der Ausgangssituation voraus. Arbeiten Sie zunächst folgenden Fragenkatalog ab:

  • Welche strukturellen Gegebenheiten prägen meine Organisation im Hinblick auf Geschäftsform, Organigramm etc.?
  • Gibt es bereits so etwas wie eine Unternehmensgeschichte und welche Jahreszahlen, Fakten und Etappen sind dabei von besonderer Bedeutung?
  • Gibt es so etwas wie eine Unternehmenskultur? Gibt es Einstellungen und Verhaltensweisen, eine Philosophie, Wertvorstellungen oder andere grundlegende Normen, die uns allen gemeinsam sind? Falls ja - sind diese Normen intern und extern bekannt? Sind sie verbindlich?Kann man daraus ein Leitbild entwickeln, das im Alltag trägt und verbindet?
  • Welche Kernkompetenzen haben wir? Wo verorten wir uns auf dem Markt, auch und vor allem in Bezug auf Mitbewerber?
  • Wie sieht es derzeit mit unserem Image aus? Werden wir überhaupt wahrgenommen? Innen und außen? Wie ist unser Selbstbild? Wie das Fremdbild? Sind sie deckungsgleich oder unterscheiden sie sich?
  • Wie gestaltet sich unsere Performance nach Außen? Gibt es bereits ein Logo? Andere Symbole, an denen man uns erkennt, mit denen wir uns identifizieren? Liegt ein Konzept vor, das Inhalte und Instrumente der Kommunikation definiert? Sind diese Regeln bekannt, werden sie eingehalten?
  • Steht ein konkretes Budget für die Entwicklung und Implementierung eines Corporate Design Konzepts zur Verfügung?
  • Welche Ziele und Prioritäten haben dabei Vorrang?
  • Bis zu welchem Zeitpunkt sollen die einzelnen Schritte der Umsetzung abgewickelt werden?
  • Wer ist konkret für was verantwortlich?

Styleguide Corporate DesignCorporate Design – vom Konzept zur Strategie

Es gehört heute schon bei der Gründung einer Organisationen zu den gängigen Standards, Corporate Identity (CI) und damit auch Corporate Design (CD) grundlegend zu definieren. Etwas schwieriger wird es, wenn eine schon länger existierende Organisationen

  • sich ein komplett neues Corporate Design zulegen möchte oder
  • bereits ein Corporate Design hat, das modernisiert werden soll.

In beiden Fällen müssen die neuen Konzepte in bestehende Strukturen implementiert werden, und das ist meist die eigentlich kniffelige Herausforderung an der Aufgabe.

Von der Skizze zum Styleguide

In beiden Fällen muss man vorab und im laufenden Prozess wichtige Weichenstellungen vornehmen und einen Fragenkatalog abarbeiten, der die Umsetzung erleichtert:

Welches sind Ihre Ziele und Erwartungen im Hinblick auf das Corporate Design? Formulieren Sie diese glasklar und möglichst präzise!

Entwickeln Sie zusammen mit internen oder externen Fachleuten ein schlüssiges Konzept.

Halten Sie in dieser Skizze alle grundlegenden Regeln und Vereinbarungen fest. Es darf hier keine Zweideutigkeiten geben. Diese Aufzeichnungen bilden die Grundlage für den Styleguide. Der Styleguide ist fortan die Bibel der Organisation in Sachen CD: Das Handbuch enthält alle Regeln, Strukturen, Kriterien und Definitionen für die visuelle Gestaltung der internen und externen Kommunikation. Diese Regeln sind für Jedermann, ob intern oder extern, absolut verbindlich. Deswegen müssen auch alle Mitarbeiter und Partner davon in Kenntnis gesetzt werden.

Die CD-Bibel ist kein ehern in Stein gemeißeltes Gebot. Der Styleguide wird sich mit der Organisation wandeln. Häufiger aber geschieht es, dass sich die Praxis unbemerkt vom Styleguide entfernt. Deswegen sollten Sie bei aktuellen Anlässen oder in vorab definierten Zeiträumen prüfen, ob die darin festgelegten Regeln noch mit den aktuellen Entwicklungen übereinstimmen.

Design VisitenkarteCorporate Identity und Corporate Design - was ist eigentlich der Unterschied?

Die Begriffe Corporate Identity (CI) und Corporate Design (CD) werden oft fälschlich gebraucht. Das liegt auch daran, dass das CD ins Auge sticht, das Konzept dahinter im Verborgenen bleibt. Corporate Identity umfasst sowohl die Kommunikation als auch die Strategie dahinter.

Definition: Corporate Identity

Corporate Identity (CI) ist die Identität eines Unternehmens. Es entspricht der Gesamterscheinung einer Person, die sich Außenstehenden mit Aussehen, Verhalten und Sprache präsentiert. Das Aussehen wäre in diesem Kontext das Corporate Design (CD).

Die Identität - wer bin ich?

Identität ist die Grundlage des unternehmerischen Erfolgs. Nicht mehr und nicht weniger. Deswegen sollte sie so klar wie möglich herausgearbeitet werden. Nur wer echte und authentische Identität besitzt und sie kommunizieren kann, kann sich selbstbewusst damit präsentieren. Identität ist das fetteste Pfund, mit dem ich wuchern kann.

Welche Strategie verfolge ich?

Wie würden Sie Ihr eigenes Selbstverständnis definieren? Wer sind Sie und wie wollen Sie (innen und außen) wahrgenommen werden?

Gibt es eine Wir-Kultur?

Gibt es ein echtes „Wir“ oder nur leere Floskeln über ein angebliches Gemeinschaftsgefühl? Wie kann ich das „Wir“ inhaltlich so definieren, dass es überzeugend wirkt?

Die Kommunikation nach innen kann nur erfolgreich sein, wenn tatsächlich so etwas wie ein „Wir-Bewusstsein“ existiert. Identifizieren sich die Mitarbeiter mit der Organisation? Wirkt die Identität motivierend? Ist das Zusammenspiel effizient? Gibt es eine übergreifende und verbindende Unternehmenskultur? Verhaltensmustern und Normen, die in einem Leitbild definiert sind und allen als Orientierung dienen?

Kommunikation nach außen

Nach außen müssen nun gleichzeitig zwei Dinge eindeutig kommuniziert werden:

  1. die (gemeinsame) strategische Ausrichtung und
  2. wie sich die eigene Organisation dabei von anderen abhebt.

Vorab wollen wir vor allem eines wissen:

Wofür steht der Namen meiner Organisation in der Öffentlichkeit?

An diesem Bild kann ich arbeiten, bis daraus ein gutes Image wird. Denn Ein guter Ruf ist Gold Wert: Der wirtschaftliche Erfolg und der ideelle Wert des Unternehmens wachsen. Auch im Inneren macht sich die Anerkennung und Wertschätzung bemerkbar: Ein gutes Image steigert die Motivation der Mitarbeiter, sie arbeiten effizienter und damit erfolgreicher.

Idealziel ist das so genannte „Image-Fit“: Außenwahrnehmung und Corporate Identity-Konzept stimmen überein.

Logo Corporate DesignCorporate Design

Corporate Design (CD) gehört heute zu den gängigen und notwendigen Instrumenten jeder größeren Organisation. Es gilt als selbstverständlich, dass alle Maßnahmen der integrierten Kommunikation inhaltlich und formal vereinheitlicht und aufeinander abgestimmt werden. Eindrücke, die durch einzelne Aktionen entstehen, sollen sich nicht gegenseitig widersprechen, sondern unterstützen und befördern. Das verstärkt die Wirkung der Kommunikation insgesamt.

Formal wird integrierte Kommunikation durch ein ganzheitliches Corporate Design gewährleistet. Das beste Beispiel dafür sind Logos. Sie vermitteln keine offensichtlichen Inhalte, sondern sollen dazu beitragen, dass sich das grafisch gestaltete Zeichen intern und extern einprägt und in Erinnerung bleibt. Ein gelungenes Logo hat Wiedererkennungswert und steigert den Bekanntheitsgrad. 

Definition Corporate Design

Corporate Design umfasst das visuelle Erscheinungsbild einer Organisation nach innen und außen. Es ist Teil der Corporate Identity und ordnet sich deren Regeln und den dadurch vorgegebenen Ziele unter. CD zielt darauf ab, der Organisation ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben. Das gelingt durch formale Gestaltungskriterien wie Logo, bestimmten Farben und Schriften etc. Sie werden in konkreten CD-Richtlinien definiert und müssen dann durchgängig Anwendung finden auf Briefkopf, Flyern, Anzeigen etc.

Corporate Design umfasst beispielsweise

  • Logos
  • Schriften
  • Farben
  • Briefbögen
  • Formulare
  • Visitenkarten
  • Homepage, Soziale Medien
  • Präsentationen
  • Handouts, Plakate, Banner
  • Arbeitskleidung

Corporate Design ist mehr als Kommunikation - es ist die Grundlage erfolgreicher Kommunikation. Corporate Design beinhaltet die Botschaft, die es transportiert, visuell komprimiert. Da ist alles enthalten von der Philosophie bis zu den Zielen. Das Corporate Design steht für Professionalität und Kompetenz und erzeugt aus sich heraus etwas Neues: Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Interne und externe Wirkung sind dabei gleichwertig: Je besser sich Mitarbeiter mit der Organisation identifizieren können, desto besser auch sein Standing in der Öffentlichkeit.

Regeln6 goldene Regeln für die Öffentlichkeitsarbeit

  1. Präsentieren Sie Ihre Organisation als professionellen und seriösen Partner.
  2. Stellen Sie Ihre Kompetenz als Händler oder Dienstleister mit ausgewiesener Expertise auf Ihrem Fachgebiet dar.
  3. Rücken Sie Ihre Organisation ins rechte Licht: Informieren Sie sachlich über Ihre Angebote und Dienstleistungen. Stellen Sie Ihre geballte Kompetenz und Ihr Wissen in den Fokus. Zeigen Sie, was Sie können. Nehmen Sie Ihren Zielgruppen im persönlichen Kontakt den Wind aus den Segeln und erörtern Sie ruhig auch die Problemlagen Ihrer Branche und schwierige Umstände.
  4. Erzählen Sie Geschichten: Ihre Organisation steht tagtäglich im Kontakt mit anderen Menschen. Dabei erleben Sie manchmal schöne, lustige oder aufregende, mitunter traurige und immer wieder auch ärgerliche Geschichten. Geschichten, die eines gemeinsam haben: sie berühren, wecken Emotionen. Erzählen Sie diese Geschichten! Persönliche Erlebnisse und Begegnungen bringen Außenstehende zum schmunzeln und machen Ihre Aufgaben und Leistungen auf der zwischenmenschlichen Ebene nachvollziehbar.
  5. Legen Sie Wert auf klare Sprache: Fachjargon ist tabu! Alles, was Sie im Rahmen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit nach außen kommunizieren, sollte anschaulich, leicht verständlich in einfacher Sprache formuliert werden.
  6. Tue Gutes und rede darüber! Sie leisten gute Arbeit leistet und schweigen sich darüber aus? Dann darf es Sie auch nicht wurmen, wenn das niemand bemerkt. Sie müssen schon von sich aus aktiv werden. Trommeln belebt das Geschäft. Sie möchten neue Kunden gewinnen? Oder neue Mitarbeiter akquirieren? Sorgen Sie dafür, dass Ihr Anliegen das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Zeigen Sie sich! Tun Sie was Gutes für Ihr Image!
  7. Bilder wecken Emotionen: Verwenden Sie qualitativ hochwertige Bilder und Grafiken. Sie machen neugierig, ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Bei Printprodukten wie Infoblättern oder Flyern sollten Sie auf eine hohe Auflösung (mindestens 300 DPI) achten.

BleiwüsteTexte für die Öffentlichkeitsarbeit: Sag es einfach!

Es ist zum Verzweifeln. Niemand möchte sich durch endlose Romane quälen, bis er zum Wesentlichen vordringt. Und dennoch passiert es immer wieder! Tun Sie Ihren Lesern einen Gefallen: Machen Sie es Ihnen so einfach wie möglich. Fassen Sie sich kurz! Bringen Sie möglichst prägnant auf den Punkt, was Sie mitteilen wollen. Worum geht es? Reden Sie nicht um den heißen Brei herum. Kommen Sie zur Sache! Oder wollen Sie potenzielle Interessenten zu Tode langweilen? Wollen Sie, dass Kunden abspringen, bevor sie den Text überhaupt gelesen haben?

Goldene Regeln für das Verfassen von Texten

  1. Satzlänge: 12, maximal 15 Worte.
  2. Keine Schachtelsätze, wenig Nebensätze, keine langen und komplizierten Wörter.
  3. Eine lebendige Mischung aus langen und kurzen Sätzen.
  4. Keine Füllwörter („eigentlich“, „also“, „immer“ etc.).
  5. Verben (Tun-Wörter, weil sie eine Handlung bzw. ein Tun bezeichnen) sind erwünscht. Sie machen Texte lebendig und anschaulich.
  6. Halten Sie die Texte möglichst kurz, schreiben Sie in einfacher Sprache, befolgen Sie die KISS-Regel:

Keep

It

Short

Simple

Was ist Sache?

Kurztexte, zum Beispiel für Flyer, enthalten wenige, dafür wesentliche Informationen. Die zentralen Aspekte werden in Hauptsätze gepackt, weniger wichtiges in Nebensätze. Der Text besteht also aus vielen Haupt- und wenigen Nebensätzen.

Die Hauptüberschrift (Header) bringt die Botschaft auf den Punkt. Dafür genügen meist wenige Worte. Ziel ist es, das Interesse des Betrachters zu wecken. Können Neugierige, die im Vorübergehen ein Auge auf das Infoblatt, den Flyer, das Plakat werfen, den Inhalt sofort erfassen? Übernehmen Sie die Perspektive Ihrer Zielgruppe(n):

  • Was ist für meine Zielgruppe interessant?
  • Habe ich konkrete neue Informationen?
  • Bin ich in den Augen meiner Zielgruppe authentisch und glaubwürdig?
  • Wäre ich ein Teil der Zielgruppe - wie würde ich die Info gerne präsentiert bekommen?

Flyer LeporelloFlyer: Falz-Technik und Größe

Falzungen gibt es in Hülle und Fülle. Nur fünf davon gehören zu den Standard-Falz-Techniken:

Einbruchfalz

Beim Einbruchfalz wird der Flyer nur einmal in der Mitte gefaltet. Diese Variante wird meistens bei Einladungen genommen.

Wickelfalz

Der Wickelfalz erhält durch die Faltung eine abgeschlossene Kante. So kann man noch ein loses Blatt, eine Antwortkarte oder ähnliches beilegen.

Altar- oder Fensterfalz

Beim Altarfalz sind die Seiten wie die beiden Seiten-Flügel eines Altars eingeklappt. Ausgeklappt ergeben die Flügel eine weitere Fläche – die Innenseite des Flyers. Hier steht wie allgemein üblich die Botschaft in Text und Bild. Diese Falzung wirkt edel und stilvoll. Man kann damit Einladungskarten für gehobene Ansprüche gestalten.

Leporello- oder Zickzackfalz

Das ist der Flyer, der Kante zeigt: Die Falzung grenzt die Seite klar voneinander ab. Diese vorgegebene Struktur kann man sich zunutze machen, um Angebote sehr übersichtlich darzustellen.

Kreuzfalz

Bei Kreuzfalz wird das Blatt zweimal in exakt gleichen Abständen gefaltet. Entfaltet wird es zum Plakat. Dieser Flyer eignet sich für komplexe Inhalte, beispielsweise Organigramme, Infografiken etc.

Wie groß soll der Flyer sein?

Die Größe eines Flyers ist im wesentlichen eine Frage des Geldes und des individuellen Geschmacks. Es gibt bestimmte Norm-Größen, die standardmäßig vorgegeben werden wie das A6-Format. Es ist gut geeignet, um sich auf einer Messe oder bei anderen Veranstaltungen zu präsentieren. Man kann sie direkt an Interessenten verteilen, in Shops, Restaurants oder regionalen Begegnungsstätten auslegen und sogar in Briefkästen werfen. A5-Flyer und das quadratische Format verwendet man meist für spezielle Events. Der Vorteil: Sie fallen auf, können gut ausgelegt, verteilt und, beispielsweise im Handtäschchen oder in der Hosentasche mitgenommen werden. Größere Flyer wie A4 sind als Informationsblätter. Man kann sie entweder auslegen oder bei Veranstaltungen verteilen.

Papier FlyerFlyer gestalten – knackig und gut strukturiert

Jeder Flyer hat drei Bereiche:

  • Titelblatt
  • Innenteil
  • Rückseite

Flyer Titelblatt

Der Titel ist der Eyecatcher. Er soll Aufmerksamkeit wecken und neugierig machen. Ich möchte meine Zielgruppen damit ganz direkt ansprechen. Seine wichtigste Funktion ist aber, potenziellen Interessenten Orientierung zu vermitteln:

  • Worum geht es im Flyer?
  • Ist er für mich interessant?
  • Von wem ist er?

Name und Logo der Organisation werden gut sichtbar auf dem Titel dargestellt. Das Design des Briefbogens dient als Vorlage.

Flyer Innenteil

Der Kunde ist neugierig und klappt den Flyer auf. Hier steht die Antwort auf die Frage, die ihn jetzt bewegt: Warum sollte ich den Flyer näher betrachten? Habe ich einen konkreten Vorteil, einen Nutzen davon? Geben Sie dem Interessenten im Innenteil Antworten auf diese Frage: Welche Angebote und/oder Dienstleistungen darf er erwarten? Gliedern Sie den Text übersichtlich mit Überschriften und Unterüberschriften.

Flyer Rückseite

Wenn der Betrachter auf der Rückseite angekommen ist, weiß er was ihn erwartet. Aber was genau erwarten Sie eigentlich von Ihrem Kunden? Auf der Rückseite haben Sie Gelegenheit, eine Aufforderung zur Handlung auszuformulieren wie zum Beispiel : „Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!“ oder „Besuchen Sie unsere Veranstaltung!“ Sie können hier außerdem ergänzende Informationen platzieren wie Adresse mit Logo, Infos zur Anfahrt, Öffnungszeiten etc.

Welches Papier für meinen Flyer?

Die einfachsten Designs sind von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen immer eine gute Wahl. Knallfarben stehen nicht jeder Organisation. Sie können bei vielen Inhalten verfehlt sein. Mattes, unbeschichtetes Papier wirkt aufgrund der geringen Spiegelung edel und dezent. Es ist besonders dann von Vorteil, wenn der Flyer mit Schwarz-Weiß-Fotos gestaltet wird oder viel Text enthält. Hochglanzpapier sollte man mit Zurückhaltung wählen und bestenfalls dann, wenn die Gestaltung Bilder in den Vordergrund rückt oder eine sehr helle Farbpalette genutzt wird.

Lesen Sie mehr zum Thema Falz-Technik und Größe

FlyerFlyer: wirkungsvolle Allzweckwaffe der Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit ist heute wichtiger denn je. Das gilt für Online-Shops im gleichen Maße wie für kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen vor Ort. Einige einfache Konzepte der Kommunikation mit der Öffentlichkeit lassen sich sehr effizient umsetzen. Zum Beispiel der Flyer. Man kann damit entweder

  • ganz allgemein kommunizieren, was man an Produkten oder Dienstleistungen zu bieten hat oder
  • auf spezielle Angebote, Kompetenzen, Events, Veranstaltungen etc. hinweisen.

Das können Flyer

Flyer sind flexibel einsetzbar. Das macht sie zu wertvollen Marketing-Instrument, weil damit so vieles abgedeckt werden kann. Flyer

  • sind handlich, kostengünstig in der Herstellung und sofort druckfertig,
  • machen neugierig,
  • liefern einen Überblick über das Wesentliche.

Flyer: je besser die Vorbereitung, desto größer der Erfolg

Es gibt ein paar wichtige Dinge, die man vor der Anfertigung von Flyern festlegen sollte:

  • Welche Zielgruppen will ich erreichen?
  • Was interessiert diese Menschen besonders?
  • Was genau will ich mitteilen?
  • Wie stelle ich diese Botschaft am besten dar?
  • Was ist mein Ziel? Was will ich mit dem Flyer erreichen?
  • Wer ist an der Herstellung beteiligt?
  • Was muss vorab noch erledigt werden?

Ein Flyer soll exakt das vermitteln, was für meine Zielgruppe wichtig und vor allem nützlich ist. Bei der Produktion sollte man sich am Kunden orientieren. Was möchte der über mich wissen? Was hat er für Vorteile, wenn er mein Angebot wahrnimmt? Erst wenn man alle oben genannten Punkte abhaken kann, ist der Flyer reif zur Veröffentlichtung.

Der formale Aufbau von Flyern

Das oberste Gebot ist der Nutzen für den Kunden. Er sollte glasklar formuliert werden. Keine Schnörkel, nur das absolut Wesentliche! Ein Flyer soll Orientierung vermitteln und keine Fragen aufwerfen. Er kann nur einen kleinen Teil meines Angebotes abbilden. Das jedoch präzise und übersichtlich. Bei der grafischen Gestaltung ist weniger mehr: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Es sollte dafür aussagekräftig sein, den Inhalt auf den Punkt bringen. Die beste Wirkung erzielt es oben rechts oder zentral mittig.

StellenanzeigeBroschüren, Newsletter, Stellenanzeigen – Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit

Broschüren können je nach Ausrichtung und Angebot mit mehr oder weniger ausführlicheren Informationen gefüllt und ansprechend präsentiert werden. Meist gibt es schon eine Art Textbaukasten mit geeigneten Bausteinen für die Außen-Darstellung. Ähnliches gilt für Newsletter. Sie dienen der Kundenbindung und man kann die Interessenten zudem regelmäßig per E-Mail mit interessanten Neuigkeiten versorgen.

Weitere nützliche Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit sind Schaukästen, Infotafeln und Aufsteller. Auch an der Theke, Kasse etc. weckt Informationsmaterial die Neugier der Kunden und wird gerne mitgenommen.

Flyer

Als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit informieren Flyer entweder übergreifend oder über Details der Arbeit, des Angebotes, des Dienstleistungsspektrums, über Veranstaltungen etc. Flyer sind in der Produktion sehr kostengünstig und geben Orientierung, indem sie kurz und knapp die wichtigsten Informationen auf den Punkt bringen. Anschauliche Bilder oder Grafiken illustrieren das Wesentliche. Flyer sind extrem flexibel und machen neugierig. Sie dienen der Selbstdarstellung und sollten deswegen folgende Kriterien erfüllen:

  • hochwertige Gestaltung,

  • übersichtliche Gliederung,

  • faktentreu und absolut in Stil und Sprache.

Die Faltblätter sind inzwischen so beliebt, dass ich Ihnen gleich mehrere Beiträge gewidmet habe:

Was können Flyer?

Flyer optimal vorbereiten

Leporello, Kreuz oder Altar? Welcher Falz für den Flyer?

Stellenanzeigen

Es wird gerne vergessen, aber auch Stellenanzeigen dienen der Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit. Das ist sogar neben der Suche nach neuen Mitarbeitern ihr Hauptanliegen. Hier sollte man also nicht kleckern, sondern klotzen. Das Pflänzchen soll nicht im Schatten kümmern, sondern Früchte tragen. Spricht Sie geeignete Bewerber an? Motiviert sie? Sind Vorstellungen im Hinblick auf Bewerber sollten klar und deutlich ausformuliert? Zeigt sie die Organisation von der Zuckerseite? Sind die wichtigsten Informationen enthalten (Name, Leistungsspektrum etc.)?

Plakat Werbung LufthansaSich erfolgreich präsentieren: Informationsstand und Plakate

Informationsstand: Kommunikations-Talente an die Front!

Regionale Messen sind der ideale Ort, um sich mit einem Informationsstand zu präsentieren. Das gute daran: Hier begegnen sie unmittelbar Ihren Zielgruppen und können zwanglos mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Je nach Ausrichtung können Sie verschiedene Ziele mit Ihrem Auftritt verbinden: Handelt es sich um eine Fachmesse, beispielsweise eine Sportmesse? Steht Sie einem breiten Publikum offen oder einem Fachpublikum. Oder ist es eine Berufsbildungsmesse?

An einem Informationsstand können Kunden und sonstige Interessenten persönlich mit realen Menschen sprechen. Deswegen ist diese Form der Öffentlichkeitsarbeit allen anderen überlegen. Sie können dabei Sympathie gewinnen und vermitteln, wo Ihre Kompetenzen liegen. Unter den Mitarbeitern entsteht ein Zugehörigkeitsgefühl. Sie dürfen sich als Teil einer größeren Gemeinschaft fühlen. Auch von Außen wird das so wahrgenommen: Ihre Organisation hat ein Gesicht. Es ist nicht irgendein Online-Shop, dessen Namen man gleich wieder vergisst. Sie dürfen die Messebesucher ruhig ansprechen, denn die sind offen und neugierig. Vielleicht haben Sie kleine Aktionen vorbereitet, die auf die Aufmerksamkeit der Besucher abzielen?

Das dickste Pfund bei der Öffentlichkeitsarbeit am Informationsstand sind die passenden Mitarbeiter. Sind sie vertrauenerweckend? Wirken sie aufgeschlossen und freundlich? Sie sollten jedenfalls nicht schüchtern sein und Freude daran haben, mit Menschen zu kommunizieren, sie zu animieren und Ihnen Informationsmaterial in die Hand zu drücken.

Plakate – die Botschaft kommt an!

Plakate werden in Ihrer Wirkung für die Öffentlichkeitsarbeit gerne unterschätzt. Sie sind als Informationsträger nach wie vor gern gesehen, weil meistens unterhaltsam und im unmittelbaren Umfeld sehr erfolgreich. Aber auch bei diesem Instrument der Öffentlichkeitsarbeit gibt es einiges zu beachten: Die wichtigste Voraussetzung für ein gute Gestaltung:

Die Botschaft des Plakats muss sofort ins Auge springen! Vorübergehende sollten den Inhalt unmittelbar verstehen. Das gelingt durch einen so genannten Eyecatcher. Das kann ein Bild oder eine Textzeile sein. Das zentrale Element zieht die Aufmerksamkeit auf sich und löst etwas aus. Ein Slogan beispielsweise, der auf ungeteilte Zustimmung trifft. Manchmal auch eine kleine Provokation, die Irritation hervorruft. Am Wirksamsten ist meist das Bild. Es erzeugt unmittelbar Gefühle. Die Botschaft trifft einen Nerv. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit ist viel erfolgreicher als leere Worte.