Freud Sofa PsychologieSigmund Freud und seine Menschenexperimente

Die modernen Wissenschaften lehren uns im Grunde das, was einst die antiken Philosophen schon sagten. Damals vor etwa zweitausend Jahren. Nur eben ein bisschen anders. Es gibt nämlich in beinahe jeder Generation jemanden, der sich besonders viel Mühe gibt, das, was zum Beispiel Epikur gesagt hat, so zu formulieren, dass es praktisch wie neu klingt. Lesen Sie mehr...

Das Gewissen wird einfach überbewertet!

Wer hat's erfunden? Wieder einmal dieser Sigmund Freud! Bevor der sich nämlich damals an den Schreibtisch setzte, war die Welt noch ziemlich einfach. Mann konnte seine Probleme durch Nachdenken lösen. Mann, denn Frauen zählten damals noch nicht richtig zur Menschheit. Aber Mann war ja Gottseidank sehr rational. Bis Freud eine folgenschwere Entdeckung machte... Mehr lesen...

Wo Narzissten sinnlos walten...

Demokratie ist eine feine Sache. Sie schützt uns zum Beispiel vor staatlicher Willkür. Allerdings ist Demokratie nur so perfekt ist wie die Menschen, die darin schalten und walten. Also gar nicht. Leider äußert nämlich auch die Dummheit in der Demokratie viel freier als in jeder anderen Staatsform. Weiter lesen...

Eine kleine Geschichte psychischer Epidemien: Ufos, Kriege und kollektiver Wahn

Psychische Epidemien gibt es seit Menschengedenken. Zum Beispiel das Umsichgreifen haltloser Gerüchte und Prophezeiungen in Bezug auf angeblich bevorstehende Weltuntergänge. Solche Massenhysterien sind durchaus mit Infektionskrankheiten vergleichbar. Sie können ganze Volksgruppen anstecken. Lesen Sie mehr...

Die Zukunft war früher auch besser!

Genau! Früher war nämlich alles besser! Die Hochkulturen lebten im Einklang mit der Natur. Es gab keine Atombomben, kein FCKW und keinen Plastik-Schrott. Die Mitmenschen wurden auf ganz natürliche Art und Weise ausgebeutet, nur gelegentlich ermordet und dann ausschließlich zu rituellen Zwecken. Lesen Sie mehr...

 

Männer und FrauenMänner & Frauen – zwischen Höhle und Herdfeuer

Früher war alles besser. Einfacher sowieso. Das ist allerdings schon ziemlich lange her. Männer gingen zur Jagd. Wenn sie wieder nach Hause kamen, saßen die Frauen bereits am Herdfeuer. Natürlich suchten sie sich den mit der fettesten Beute aus. Kräftig musste er sein, jung und knackig. Umgekehrt war es nicht viel anders... Lesen Sie mehr...

Die Handtasche einer Frau…

Die optimal befüllte Handtasche gehört zu den mobilen Endgeräten. Sie dient der Frau als Ich-Erweiterung und verkörpert Multitasking wie sie selbst. Sie Handtasche  ist Kommandozentrale, Kosmetikstudio, Picknickkorb, Büro und Notfallköfferchen. Sie dient als Devotionalien-Lager für sentimentale Erinnerungen wie Briefe, Fotos und Stofftiere. Frau muss schließlich Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr...

Magie im Alltag. Von Friseuren, Autohändlern und Paarungsritualen

Im Grunde zaubern wir alle irgendwie. Jeden Tag ein kleines bisschen. Selbst dann, wenn wir uns nicht darüber bewusst sind. Auch dann, wenn wir uns für so überhaupt gar nicht abergläubisch halten. Das mit der Magie fängt nämlich schon beim Haareschneiden an. Weiter lesen...

Spleens, Schrullen und Marotten – sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?

Die einen zählen Stufen, die anderen essen Gummibärchen oder Smarties nach Farben sortiert, wieder andere sammeln mit Leidenschaft Plastiktüten. Praktisch jeder hat seine ganz speziellen Marotten. Meist sind es liebenswerte Gewohnheiten, mitunter aber auch Schrullen, die den Mitmenschen den letzten Nerv rauben. Lesen Sie mehr...

Pech kennt keine Fehlschläge - Aufreger im Alltag

Heute ist wieder einmal einer dieser Tage! Sie wissen schon: Einer von denen, an welchen Sie am liebsten gleich im Bett bleiben und sich die Bettdecke über beide Ohren ziehen würden. Weil Sie es irgendwo tief in Ihrem Innersten bereits ahnen: Heute geht sowieso alles schief. Und nach Murphys Gesetz geht dann ganz sicher alles schief. Lesen Sie mehr...

Wechseljahre MännerEinfach unverwechselbar: Männer in den Wechseljahren

Es ist ja weithin bekannt, dass Männer unter Auslassung des Erwachsenseins beinahe direkt von der postpubertären in die präsenile Phase hinüberwechseln. Aber irgendwo dazwischen liegt eben dieses vermaledeite Klimakterium virile. Nein, das ist nichts zu essen und auch keine neue Kampfsportart. Es handelt sich dabei vielmehr um eine ziemlich exotische Klimazone, der Männer in den besten Jahren auf tückische Weise anheimfallen.

Tragisch oder komisch?

Die allermeisten Exemplare wollen zwar auf gar keinen Fall wahr haben, dass es so etwas geben könnte und falls doch, dann haben es nur die anderen, aber es ist nun einmal ein wissenschaftliches Faktum: Auch Männer kommen in die Wechseljahre. Frauen merken das spätestens daran, wenn sich ihr Partner merkwürdige neue Hobbies zulegt wie zum Beispiel Motorrad fahren. Er quetscht sein inzwischen durchaus respektables Bäuchlein in die viel zu eng gewordenen Lederhosen und jagt wie Easy Rider über den Highway. Ein wenig ungelenk und reaktionsschwach geworden stürzt er dabei auch schon mal und schildert von Stund an bei jeder sich bietenden Gelegenheit minutiös den Hergang seines Beinahe-Todes, denn schließlich ist auch seine Chance, einen wirklich tragischen Tod zu sterben, nunmehr befristet.

Senilität ist heilbar!

Hypochondrie ist übrigens kein eindeutiges Indiz, denn würde man nach der Anzahl der Arztbesuche und eingebildeten Krankheiten schließen, wären die meisten Männer ja schon mit 30 in der Andropause. Allerdings nimmt die Neigung, akute Zeichen von Senilität in krankheitsbedingte Symptome umzuinterpretieren, mit den Jahren ganz erheblich zu und das aus gutem Grund: Krankheiten sind heilbar und nicht so irreversibel - Haare kann Mann färben, Fett absaugen lassen. Da glaubt er auch gerne an anatomische Wunder, zum Beispiel daran, dass Alkohol vor Vergreisung bewahrt.

Traum seiner schlaflosen Nächte

Der natürliche Verfall ist in seinem Fall sowieso ein ungewöhnliches Kuriosum – wider die Natur sozusagen. Er ist altersfrei. Warum fallen nur alle auf diese alberne Zahl herein? Deswegen hält er sein eigentliches Alter ab 40 für geheime Verschlusssache – Mann lässt sich lieber schätzen. Schon weil die meisten Mitmenschen aus purer Höflichkeit mindestens fünf Jahre drunter bleiben. Insgeheim hofft er dabei auf krasse Irrtümer, insbesondere wenn er sich von sehr viel jüngeren Frauen schätzen lässt, und ist dann tagelang gekränkt, wenn diese richtig liegen. Leider liegen sie selten so richtig, wie er es sich in seinen immer kühner werdenden Träumen ausmalt, nämlich neben ihm. Schlaflose Nächte hat er trotzdem.

Subtile Verjüngungsmethoden

Witze über Männer in den Wechseljahren konnte er noch nie leiden, aber nun fallen sie ihm auch schon selber ein, vor allem wenn er sich morgens im Spiegel betrachtet. Und er umgibt sich nicht gerne mit Menschen seines Alters, weil die ihn so viel älter aussehen lassen, als er sich fühlt. Die subtilen Verjüngungsmethoden kennt er alle: Er badet neuerdings in flüssigem Amber, trägt Flip-Flops und megacoole Baseball-Kappen und scheut auch ansonsten getreu der Devise „älter werden ist kein Job für Feiglinge" keine Peinlichkeit. Der Humorspiegel seiner Frau sollte jedenfalls nie unter seinem Hormonspiegel liegen. Sehen Sie es doch mal so: Das alles macht ihn einfach unverwechselbar.

PolitikalsBerufPolitik für Anfänger - wie man was wird

Früher erwarb man Berufe sozusagen genetisch. Der Sohn ererbte das elterliche Gewerbe oder, wenn der Vater Henker war, wurde der Sohn eben auch Henker. Deswegen ist es manchmal besser, wenn einem die Eltern nichts vererben. Heute gibt es praktisch nur eine einzige Chance, in dieser Gesellschaft aus dem nichts reich zu werden: Die politische Karriere!

Das Bürgermeister-Gen

Politiker ist auf jeden Fall ein kreativer und abwechslungsreicher Beruf für Menschen, die kein Risiko scheuen. Nehmen Sie zum Beispiel die Europa-Politik: Da brauchen Sie keine Vorkenntnisse. Sie tun einfach experimentell mal was in die Runde, weil die bewährten Sachen ja sowieso nicht mehr funktionieren und auch keiner weiß, wie es klappen könnte.

Sie sind nicht ganz auf den Mund gefallen und gehen gerne in die Wirtschaft?

Dann haben Sie absolut das Zeug zum Politiker ‑ das Bürgermeister-Gen. Da kriegen Sie eine Startbahn direkt ins Wohnzimmer und in der Wirtschaft alles für umsonst. Noch besser geht das in der Bundespolitik. Dort dauert die Legislaturperiode nur vier Jahre und manchmal sogar kürzer. Da haben Sie gar nicht mehr groß Zeit, sich um Politik zu kümmern. Aber das machen ja sowieso die Referenten. Die schreiben Ihnen schöne Reden und Konzepte. Das müssen Sie dann nur noch runter lesen. Ob Sie das inhaltlich verstehen oder nicht, ist doch egal. Ist doch ohnehin nur so ein Ritual – wie die Wahlen zum Beispiel:

Sie überlegen ein paar Wochen, welchen von den Männern auf den hübschen bunten Bildchen, die überall in der Stadt hängen, Sie nehmen wollen. Dann endlich, immer sonntags, ziehen Sie sich schön an und gehen feierlich zur Urne. Dort gibt es zwei Hüter der Urne, die aufpassen, dass Sie auch wirklich der sind, der das Kreuz machen darf, und einen Zeremonienmeister, der Ihnen freundlich erklärt, wo sie ihr Kreuz machen müssen und Ihnen nötigenfalls auch schon mal die Hand führt. Dann gehen Sie nach Hause und schalten den Fernseher ein. Da stehen die von den Bildchen dann alle rum und warten. Wenn Sie die vielen roten Köpfe sehen, wissen Sie, dass Sie als Wähler eine enorme Macht haben.

Das ist ein bisschen so wie im antiken Griechenland. Da standen auch überall Statuen rum und Sie konnten sich aussuchen, welcher Gott für Sie zuständig ist. Wenn der nichts taugte, kam die Statue auf den Sperrmüll und man suchte sich einfach eine neue raus.

Man muss den Göttern Opfer bringen, damit Sie einem geneigt bleiben

Früher gingen die Leute dann einfach dorthin und legten ihm was ins Schälchen. In manchen Kulturkreisen ist das heute noch so, nur bei uns ist das ein wenig verpönt. Doch das sitzt so hartnäckig in den Genen, dass die Leute es dann eben heimlich machen. Und wenn es raus kommt, tun alle ganz entrüstet. 

Qualifiziertes Personal händeringend gesucht!

Wenn Sie dann gewählt wurden, müssen Sie zusehen, dass Sie in der kurzen Zeit in so viele Aufsichtsräte wie möglich rein kommen. Wenn Sie es nach vier Jahren auf fünf erkleckliche Pöstchen gebracht haben, liegen Sie verdammt gut im Rennen. Das ist aber ein ganz schöner Stress, bis Sie mal soweit sind. Da brauchen Sie sonst nichts mehr.

Deswegen hört man von den meisten Politikern auch rein gar nichts. Und ein Politiker, der in fünf Aufsichtsräten sitzt, ist doch prima qualifiziert für die Wirtschaft! Das lassen sich die Unternehmen eine ganze Stange Geld kosten, so qualifiziertes Personal.

Warum versuchen Sie es nicht einfach mal selber?

Was die können, können Sie schon lange! Ein paar Posten werden ja demnächst wieder frei. Und die suchen wirklich händeringend gute Leute...